Hundekot im Wohnumfeld - ein größer werdendes Problem

... und nicht nur für unsere Hausmeister sonder auch für Kinder, die auf unseren Grünflächen spielen

Sie finden doch auch, dass dies kein schöner Anblick ist.

In unseren Wohnanlagen gehören gepflegte Grünflächen zum Wohnkomfort dazu. Sie sind Treffpunkt für Nachbarn, Spielraum für Kinder und Rückzugsort im Alltag. Umso ärgerlicher ist es, wenn diese Flächen regelmäßig durch liegen gelassenen Hundekot verunreinigt werden. Was auf den ersten Blick wie ein kleines Ärgernis wirkt, hat in Wirklichkeit weitreichende Folgen – insbesondere für spielende Kinder, für unsere Hausmeister und nicht zuletzt für das Zusammenleben in der ÖWG Jena eG.

Gefährdung von Kindern

Kinder nutzen die Grünflächen zum Spielen, Toben und Entdecken. Gerade Kleinkinder kommen dabei in direkten Kontakt mit Gras und Erde. Hundeexkremente stellt hier nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern auch eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr. Er kann Krankheitserreger, Bakterien und Parasiten wie beispielsweise Spulwürmer enthalten. Diese können beim Kontakt oder durch verschmutzte Hände in den Körper gelangen.

Neben gesundheitlichen Risiken ist auch der Ekel- und Unfallfaktor nicht zu unterschätzen: Wer beim Spielen oder Laufen in Hundesch… tritt, trägt die Verschmutzung in Hausflure und Wohnungen. Für Kinder ist das besonders unangenehm – und vermeidbar.

Aufwand für die Hausmeister

Zur Aufgabe der Hausmeister gehört die Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen. Liegen gebliebener Hundekot bedeutet jedoch zusätzlichen Reinigungsaufwand, der regelmäßig Zeit und Ressourcen bindet. Statt sich um Reparaturen, Grünpflege oder andere wichtige Aufgaben zu kümmern, müssen dann Verunreinigungen beseitigt werden für die Dritte verantwortlich sind.

Das ist nicht nur unangenehm, sondern verursacht auch zusätzliche Kosten – indirekt für alle Mitglieder der Genossenschaft. Denn mehr Arbeitszeit für Reinigung bedeutet weniger Zeit für andere notwendige Tätigkeiten oder sogar den Einsatz externer Dienstleister.

Was sagt das über die Hundebesitzer aus?

Die überwiegende Mehrheit der Hundehalter verhält sich verantwortungsbewusst und entfernt die Hinterlassenschaften ihrer Tiere selbstverständlich. Wenn Hundekot dennoch regelmäßig auf Grünflächen liegen bleibt, wirft das jedoch kein gutes Licht auf einzelne uneinsichtige Besitzer.

Das Nicht-Beseitigen von Hundekot zeugt von mangelnder Rücksichtnahme gegenüber Mitbewohnern, insbesondere Familien mit Kindern.

Eine gepflegte Wohnanlage ist das Aushängeschild der Gemeinschaft. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass sich alle Bewohner – ob mit oder ohne Hund – gleichermaßen wohlfühlen.

Hund in der Wüste

Ich bin allein auf weiter Flur,
nur Sand und Sand und Wüste nur.
Wohin ich schau kein Baum, kein Strauch.
Mir ist so sonderbar im Bauch.
Ich möchte gern mein Beinchen heben,
und irgend etwas von mir geben.
Doch rings ist alles flach und kahl,
kein Eckchen, kein Laternenpfahl.

Noch nicht einmal der kleinste Winkel,
wohin ich armer Köter pinkel.
Ja, wenn ich nur ein Bastard wäre,
aber so – gehts gegen meine Hundeehre.
Ich bin als edler Hundesohn
ein Opferlamm der Tradition.
Bei meinen Ahnen war´s so Brauch
Parole d´honneur, so halt ich´s auch.
Ich hätt langst mein Geschäft verrichtet,
aber alter Adel der verpflichtet.

Nun hüll ich mich in einen Traum,
erträum mir einen schönen Baum.
Da mag es dann getrost passieren,
dafür kann ich nicht garantieren.
Im schönsten Frieden schlaf ich ein
und träume: Immer hoch das Bein

Fred Endrikat
(1890 - 1942)

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